Lebensziele finden & erreichen: Die ultimative Anleitung

Lebensziele finden & erreichen: Die ultimative Anleitung

Lebensziele finden - Lachendes Kind rennt durch Wassernsprenkler

Du hast keinen Plan was Du im Leben willst?

Du kriegst Deinen Arsch nicht hoch und fürchtest ein Leben in Mittelmaß und Bedeutungslosigkeit?

Du fragst Dich, wann Du endlich so richtig durchstartest und genau das aus Deinem Leben machst, was Du innerlich spürst? (Auch wenn Du keine Ahnung hast, was genau das eigentlich ist?)

Dann bist Du hier genau richtig.

Am Ende dieses Artikels wirst Du:

  • Deine Lebensziele kennen.
  • Deinen inneren Kompass spüren, der Dich zuverlässig durch Dein Leben führt.
  • Vorfreude bis in die Haarspitzen spüren.
  • Endlich Vollgas in Aktion kommen.

Let’s GO!

Lebensziele finden – Die Praxisanleitung

Warum Du keine Lebensziele hast

Lebensziele finden - Zeit verändert das Denken von möchte zu "sollte".

Antwort: Du hast Dir noch nie Gedanken darüber gemacht.

Das Positive: Jedes Kind kennt seine Wünsche. (Geh mal in den Park und beobachte, wie kraftvoll 5-Jährige für ihre Wünsche einstehen.)

Im Laufe der Zeit wird “Ich will” durch “Ich sollte” ersetzt. Durch “es macht Sinn”, “Ich darf nicht” und “Man macht nicht”.

Die gute Nachricht ist: Deine Wünsche sind in Dir. Sie waren es schon immer.

Alles was Du tun musst ist, Dir selber zuzuhören und etwas auf innerliche Forschungsreise zu gehen.

Gernau dabei hilft Dir dieser Artikel.

Kleines Geheimnis: Wenn Du es genau nimmst, findest Du Deine Lebensziele nicht. Mindestens genaussoviel entscheidest Du Dich für sie. (Aber dazu später mehr.)

Braucht man Lebensziele?

Meine Meinung: Eindeutig JA!

Wie willst Du für etwas brennen und einen unaufhaltsamen Vorwärtsdrang entwickeln, wenn Du gar nicht weißt, wo Du hin willst?

Richtig!

Gar nicht.

Das ist so, als ob Du bei laufendem Motor am Steuer sitzt, aber nicht weißt, wo Du hin fahren willst.

Aus schierer Verzweiflung drehst Du auf dem Parkplatz Deine Runden. Mit jeder neuen Runde wird Dir klarer: “Das kann es doch nicht sein!”

In dem Moment, in dem Du Dein Ziel kennst, schlägst Du das Lenkrad ein und gibst Vollgas.

Ein Mann ohne Mission ist wie ein Mann ohne Eier.

 – Ben Settle

Lebensziele – wenn richtig angewendet – geben Dir:

  • Sinn im Leben
  • eine Richtung im Leben
  • Vorfreude auf und Begeisterung für Deine Zukunft
  • beantworten, was Du mit Deinem Leben anstellen sollst.
  • Entscheidungskraft und -freude
  • Das Rückgrat, für das einzustehen, was DU willst.

Und: Sie bewahren Dich davor, am Ende Deines Lebens mit Trauer und bitterem Bedauern auf all die verpassten Chancen zurück zu blicken, die nun für immer verloren sind.

Hätte, hätte Fahrradkette…

Lebensziele geben Klarheit, Ausrichtung, Tatendrang, Motivation und Lebensfreude

Was sind Lebensziele?

Meine Lebensziele sind Dinge, die ich in meinem Leben erreichen möchte.

Das können kleine Dinge sein:

  • Einmal die Polarlichter sehen.
  • Auf eine gesunder Ernährung und genug Sport achten.
  • Einmal ein Spiel in der VIP-Lounge des VFB erleben.
  • Einmal einen Ferrari über den Hockenheim-Ring jagen.

Oder große Dinge:

  • Ein eigenes Geschäft aufbauen, von dem ich gut leben kann.
  • Eine lange Reise von Kanada nach Südamerika.
  • Ein kleines Haus für mich kaufen.
  • Eine erfüllte Beziehung führen, bis ich alt bin.
  • Als Großvater auf meiner Terrasse sitzen und meinen Enkeln beim Spielen zusehen.

Dabei ist es egal, ob Deine Wünsche materieller oder emotionaler Natur sind.

Wichtig ist nur eines: Du spürst ein inneres Verlangen danach.

Vor- und Nachteile von Lebenszielen

Pluszeichen
  • Geben Motivation, Klarheit, Tatendrang und Lebensfreude
  • Geben Dir einen Grund, morgens aufzustehen.
  • Bewahren Dich vor einem sinnlosen Leben
  • Helfen, in die Umsetzung zu kommen.
  • Geben Energie, wenn es mal schwer wird.
  • Geben bei Erreichen Selbstwert, Selbstvertrauen und Zufriedenheit.
Minuszeichen
  • Begünstigen Druck, Leistungsgedanken und (überhöhte) Ansprüche an sich selbst.
  • Machen mehr Stress, als sie helfen, wenn Du Dich verbeißt.
  • Manchmal schwer, “echte” Ziele von falschen zu Unterscheiden.
  • Schwer, das Hier und Jetzt zu genießen, wenn Du Dich in Dein Ziel verbeißt.
  • Gefahr, mit viel Energie die falschen Ziele zu verfolgen. (Wenn es nicht DEINE Ziele sind)
  • Begünstigen Mangelgedanken und den Vergleich mit anderen.

Balance: Lebensziele richtig setzen

Die richtigen Lebensziele finden - Balance zwischen zu planlos und zu verbissen.

Es gibt ein gesundes Maß in der Mitte, das Du treffen musst.

Hast Du keine Lebensziele, eierst Du plan- und antriebslos durch Deinen Alltag.

Verbeißt Du Dich in Deine Lebensziele, läufst Du Gefahr, Dich selber zu versklaven. Dann rennst Du Dich in Deinem eigenen Hamsterrad tot, ohne zu erkennen, was Dir gut tut, geschweige denn, was Dich wirklich glücklich macht.

Beide Extreme sind schädlich. Das Geheimnis liegt darin, die Mischung zu finden, die für DICH passt.

Merke: Das Ziel ist MEHR Lebensqualität. Nicht weniger.

Finde Deinen Weg, anstatt Dich in die Schablonen anderer zu pressen.

5 Kriterien für gute und sinnvolle Lebensziele

Gute Lebensziele lösen in Dir eine Mischung aus Vorfreude und Nervosität aus.

5 Kriterien für ein gutes Lebensziel.

  • Die Verantwortung liegt bei Dir!
  • Eine Herausforderung sein, ohne Dich zu überfordern.
  • Ein inneres “JA” auslösen.
  • So groß oder klein sein, wie Du möchtest
  • Du liebst das Ziel, nicht das (erwartete) Ergebniss

Grundsätzlich gilt: Lebensziele reflektieren: Was ist mir das Wichtigste im Leben?

Und das hängt vor allem von Deinen persönlichen Werten ab!

Lese deshalb unbedingt meinen Artikel zum Thema persönliche Werte.

Damit ersparst Du Dir jahrelange Umwege. Du erfährst, wie Du von Anfang an Lebensziele wählst, die zu DIR passen, anstatt jahrelang in die falsche Richtung zu rennen.

Hier geht’s zum Artikel über persönliche Werte. (Klick)

Lebensziele richtig formulieren – darauf kommt es an.

Wenn man sich im Internet so umhört könnte man meinen, dass die präzise Formulierung Deiner Ziele den Unterschied zwischen grandiosem Erfolg und krachendem Scheitern bedeutet.

Sind Formulierungen wirklich so wichtig?

Ich glaube nicht.

Es ist viel wichtiger, ein starkes positives Gefühl und ein klares inneres Bild von meinen Lebenszielen zu haben, als wie ich dieses Ziel letztendlich auf Papier formuliere.

  • Kann ich mich innerlich voll und ganz mit meinen Lebenszielen verbinden?
  • FÜHLE ich, wie es sich anfühlen wird, mein Ziel bereits erreicht zu haben?

Wenn Du beide Fragen mit ‘Ja’ beantworten kannst, ist es fast schon egal, wie Du Deine Ziele letztendlich formulierst.

Lebensziele jetzt finden – 7 einfache Schritte

Schritt 1: Wehe, du machst nur einen dieser Fehler…

Finde etwas in Deinem Leben, das Dir so erstrebenswert erscheint, dass es den Umstand rechtfertigt, dass das Leben beschwerlich ist.

– Jordan B. Peterson

Zu viel von Dir verlangen

Das erste Mal Deine Lebensziele zu formulieren kann ganz schön herausfordernd sein.

Woher weiß ich, was WIRKLICH mein Ziel ist?
(Tipp: Ausprobieren, ob es sich gut anfühlt.)

Fange klein an und taste Dich langsam vorwärts. 

Perfektion anstreben

Lebensziele finden- Mensch strebt nach Perfektion. Unerreichbar.

Deine Lebensziele zu finden ist ein Prozess.

Würdest Du heute zu 100% Deine Lebensziele kennen, könnten sie in einem Jahr schon ganz anders aussehen.

Du veränderst Dich, Deine Umwelt verändert sich.

Vielleicht wechselst Du den Job, den Wohnort, die Partnerin.
Vielleicht gründest Du eine Familie oder nimmst eine Auszeit.
Vielleicht wirst Du krank oder kümmerst Dich um einen Angehörigen, der vom Schicksal gebeutelt wurde.

So wie Du und Deine Umwelt sich verändert, verändern sich auch Deine Prioritäten und damit Ziele.

Verabschiede Dich von Perfektion. Sie ist nicht zu erreichen.

Wichtiger ist, dass Du ein gutes Gefühl bei Deinen Zielen hast.

Deine Wünsche von “sollte” und “müsste” bestimmen lassen

Lebensziele sind nichts, das Du tun “solltest” oder “müsstest”. (Streiche diese beiden Wörter aus Deinem Vokabular).

Lebensziele sind etwas, das Du tun willst!

Etwas, nach dem Du einen inneren Ruf spürst.

Glaubst Du, dass Elon Musk sich selber dazu gezwungen hat, den ersten Internet-Bezahldienst (PayPal) zu gründen?

Glaubst Du, dass er sich dazu gezwungen hat, als erster Elektromobilität sexy zu machen?

Glaubst Du, dass er sich dazu gezwungen fühlt, als erster Mensch, Astronauten zum Mars zu schicken?

Garantiert nicht!

Er tut es, weil er getrieben ist. Weil er eine innere Verbindung zu seinen Zielen spürt.

Dein Gefühl ignorieren

Lebensziele finden - Zeichnung, Mensch ignoriert Gefühle.

Lebensziele sind die Dinge, die in Dir ein innerliches “Ja, GEIL!” auslösen.

Es sind Dinge, deren Verfolgung Dir Sinn und Freude bereitet.

Es sind die Dinge, für die Du den Preis zu zahlen bereit bist.

Und der Preis ist: Schmerz. Durchhalten. Weitermachen. Kämpfen. Zähne zusammenbeißen. Das unangenehme Tun. Wieder aufstehen. Noch einmal versuchen. Die Last tragen.

Warum?

Nicht weil Du musst, sondern weil Du willst!

Deine Gedanken glauben, anstatt auf Deine Taten zu achten

Das hier ist ein echt hässliches Geheimnis!

Wir alle Lügen uns in die eigene Tasche.

Besonders dann, wenn es darum geht unser Bild von uns selbst zu erhalten.

Wir halten uns für Gutmenschen und “gar nicht so schlechte Kerle.”

Wir sind “mitfühlend”, “empathisch”, “hilfsbereit” und wer weiß was noch…

Fakt ist: Oft ist das Bullshit!

Achte auf Deine TATEN, nicht auf Deine Gedanken.

Sie verraten Dir viel mehr darüber, wer Du bist und was Du willst, als es Dein Kopf je könnte.

Wie oft gehe ich an Bettlern vorbei, ohne ihnen auch nur einen Cent zu geben?
Wie oft kaufe ich Fleisch im Supermarkt, obwohl ich genau weiß unter welchen Umständen das produziert wird.
Wie oft fliege ich durch die Welt, ohne auf die Klimakonsequenzen zu achten?
Wie oft bin ich genervt und verziehe mich in mein Zimmer, anstatt offen und hilfsbereit zu meinen Mitbewohnern zu sein?

Deine Taten sagen mehr über Dich aus, als das, was Du selbst über Dich glaubst.

Sobald ich beobachte, was ich Tue, kristallisieren sich meine wahren Prioritäten heraus.

Merke Dir das.

In der “wenn… dann… Falle” stecken bleiben

Der größte Fehler, den Du machen kannst ist etwas zu denken wie: “Wenn ich erst einmal Millionär bin, dann werde ich tun was ich wirklich will und endlich glücklich sein.”

Das verleitet Dich dazu, Dich Hier und Jetzt vollkommen aufzugeben, um in der Zukunft irgendwann einmal glücklich zu sein.

Das Problem daran:

  • Niemand kann Dir garantieren, dass Du Dein Ziel erreichst.
  • Auch wenn Du Dein Ziel erreichst, wirst Du nicht glücklich sein, wenn Du es nicht heute schon bist!

Die Menschen die so denken, enden an einem von zwei Punkten.

Entweder erreichen sie ihr Ziel und fallen dann in ein riesen Loch, weil sie eben NICHT glücklich sind.

Oder: Sie erreichen ihr Ziel nicht und müssen feststellen, dass sie die vergangenen Jahre verpasst, verschwendet und “verloren” haben, weil sie sich vollkommen ihrem selbstgewählten Ziel verschrieben haben.

Deshalb: Achte darauf, dass Du Dein Ziel seines selbst wegen verfolgst und nicht deshalb, weil Du Dir erhoffst es sei irgendwann in der Zukunft der Schlüssel zu Deinem Glück!

Schritt 2: Sammle Deine Krafttankstellen

Wie findest Du Deine Lebensziele?

Fange klein an.

Deine Lebensziele finden ist eine großer Anspruch an Dich, wenn Du noch nicht einmal weißt, was Dir im Alltag gut tut.

Erinnerung: Lebensziele sind nichts, was Du tun solltest. Es sind Dinge, die Du tun möchtest.

Bevor Du Deine Lebensziele finden kannst, musst Du wissen, was Dir im Alltag Energie gibt. Ansonsten fehlt Dir jede Basis Dich für eine Richtung zu entscheiden.

Kannst Du auf Anhieb 5 Dinge nennen, die Dir Energie und Kraft geben?

Nein?

Dann achte mal darauf. Gehe bewusst durch Deine kommenden 2 Tage und schreibe auf, was Dir Kraft und Energie gibt.

  • Der Kaffee in morgendlicher Ruhe?
  • Ein Gespräch mit einem guten Freund?
  • Der Spaziergang im Wald?
  • Die Auszeit mit der Freundin?
  • Ein Besuch im Restaurant?
  • In die Sauna gehen?
  • Richtig guter Sex?
  • Herumtollen mit einem Haustier?
  • Tanzen zu der Musik, die Du liebst?
  • Einem Hobby nachgehen?
  • Kochen?
  • Ein gutes Buch lesen?
  • Meditieren?
  • Dich beim Sport richtig auspowern?
Achte auf die kleinen Dinge, die versteckten Highlights Deines Tages. Was genießt Du? Was gibt Dir Energie? Es sind wertvolle Hinweise auf das größere Bild Deiner wahren Lebensziele.

Das Geheimnis ist: Beginne bei den kleinen, alltäglichen Dingen. Sie sind scheinbar unbedeutend und sind doch der Schlüssel zu Deinen Lebenszielen.

Schritt 3: Lege Dich auf Dein Sterbebett

Deine Lebensziele sollten das reflektieren, was Dir am Ende des Tages wirklich wichtig ist. Das, von dem Du spürst, dass es Dich nährt, energetisiert und erfüllt.

Das Problem: Das Hintergrundrauschen des Alltags ist sehr ablenkend. Plötzlich ist die last-minute Präsentation für den Chef “super wichtig”. Im großen Bild Deines Lebens ist sie aber unbedeutend. Was wir also brauchen ist ein Perspektivwechsel.

Lebensziele finden - Hand eines alten Mannes auf Bettdecke
Wechsel die Perspektive. Lege Dich auf Dein Sterbebett und schaue zurück, was Dir wichtig war. (Foto: Amisha N auf Unsplash)

Nimm Stift und Papier zur Hand.

Schließe die Augen und stelle Dir vor, Du liegst auf dem Sterbebett. Du bist 85 Jahre alt, hast Dein ganzes Leben hinter. Was siehst Du? Wer umgibt Dich? Was sind Erinnerungen, die Dich besonders berühren? Was möchtest Du Deinem heutigen Ich mitgeben?

Stelle Dir die Situation vor Deinem inneren Auge vor . Was siehst Du?

  • Deine Frau?
  • Deine Kinder?
  • Deine Freunde?
  • Nachbarn und Gefährten Deines Lebens?

Die Bilder, die vor Deinem inneren Auge aufsteigen, geben Dir wichtige Hinweise auf Deine Lebensziele. Das, was für Dich wirklich zählt im Leben.

Wenn Du Dich von Deinem Sterbebett umgesehen hast, blicke auf Dein Leben zurück.

  • Was waren die Highlights in Deinem Leben?
  • Was sind die Dinge die Du bereust?
  • Welche Erinnerungen sind Dir besonders wertvoll?
  • Welche Erfahrungen möchtest Du nicht missen?
  • Was würdest Du gerne anders machen wärst Du noch einmal 25?
  • Welche Situation möchtest Du noch einmal erleben?
  • Schau auf Dein Leben zurück und nimm wieder wahr, was sich in Dir zeigt.
  • Welche Bilder, Emotionen, Gefühle steigen in Dir hoch?
  • Welche Ratschläge würdest Du Deinem heutigen Ich mit auf den Weg geben?

Wenn Du das Gefühl hast, Du hast genug gesehen, dann öffne die Augen und bringe zu Papier, was Du gesehen hast. Schreibe, Zeichne, male Bilder. Lass Deinen Gefühlen freien Lauf. Lass auf das Papier fließen, was aus Dir heraus möchte.

Wenn Du fertig bist, atme tief durch. Schließe die Übung ab und kehre zurück ins Hier und Jetzt. Herzlichen Glückwunsch. Du hast eben einen großen Schritt getan, Deine Lebensziele zu finden.

Bonus-Übung: Du willst mehr davon? Sehr gerne. Schreibe Deine eigenen Grabrede. Was sollen die Menschen auf Deiner Beerdigung über Dich sagen? Als was für ein Mensch willst Du in Erinnerung bleiben? Hinsetzen, Schreiben und Deine Lebensziele kommen von ganz alleine zu Dir.
Lebensziele finden - Friedhof mit Sternenhimmel
Nur wenn Du weißt, was für Dich am Ende wirklich zählt, kannst Du Du ein Leben leben, das Du als erfüllend bezeichnen wirst. Lebensziele finden ist nicht schwer. Du musst es nur tun. (Foto: Hugues de BUYER-MIMEURE auf Unsplash)

Schritt 4: Spiegele Dich in anderen Menschen

Der Mensch ist der Spiegel des Menschen.

Sprichwort

Wie leicht ist es, das Gute in anderen zu sehen und in sich selbst nur die vermeintlichen Fehler…

Hier ein kleines Geheimnis: Alles, was Du in anderen Menschen siehst, ist auch in Dir!

Das, was Du an anderen Menschen bewunderst ist auch das, was Du Dir für Dich selber wünschst.

Nutze das aus.

Mache eine Liste aller Menschen, die Du bewunderst. Dann schreibe auf, warum genau Du Hochachtung für diese Menschen empfindest.

Et voila: Eine ganze Liste an Eigenschaften und Charakterzügen, die Du Dir auch für Dich selbst wünschst. Hallo Lebensziele.

Schritt 5: Der Zweck Deiner Existenz

Diese Methode ist aus John Streleckys Buch “The big 5 for life”.

Er sagt (unter anderem): Du hast EINEN zentralen Zweck der Existenz (ZDE). Diesem Zweck ordnet sich alle andere unter.

Es ist die eine Sache, für die Du auf dieser Erde bist. Die eine Sache, der sich alles andere unterordnet.

Das charmante an diesem Ansatz ist seine Einfachheit.

Bei mir sieht das so aus:

Lebensziele finden - John Streleckys Big five for life. Mein Zweck der Existenz und Lebensziele.
Lehne Dich zurück, mache Dir eine Tasse Tee und lasse Deine Gedanken schweifen. Wenn Du nur EINE Sache in Deinem Leben Tun könntest, was wäre diese?

Schritt 6: Haben, Tun, Sein… die Magie der Prioritäten.

Dieser Schritt ist an eine Methode aus Timothy Ferriss’ Buch “The 4 hour workweek” angelehnt.

Mache 3 Listen:

Die erste beschreibt, was Du in Deinem Leben Tun und Erleben willst.

Die zweite beschreibt, was Du Haben möchtest. (Materielle Dinge, Beziehungen)

Und die dritte listet auf, wer Du sein möchtest. (Positionen, Charaktereigenschaften)

So erschaffst Du eine sehr gute Übersicht über 3 Dimensionen Deines Lebens.

Achte darauf, dass jede Liste mindestens 50 Punkte umfasst. Hier gilt: Masse statt Klasse.

Denn der Kicker kommt jetzt: Hast Du Deine Listen fertig gestellt, fange an, Punkte wegzustreichen!

Auf was willst Du am ehesten verzichten? Was sind die Punkte, die Du bis zum Schluss behalten möchtest?

Streiche immer die Hälfte Deiner Punkte weg. So lange, bis auf jeder Liste nur noch 5 Punkte übrig sind.

Und BAM: So einfach hast Du Deine komprimierten, glasklaren und priorisierten Lebensziele.

Gerne geschehen.

Erstelle 3 Listen mit mindestens jeweils 50 Punkten. Was willst Du haben? Was willst Du tun? Wer willst Du sein? Dann streiche immer wieder Punkte von den Listen, bis je Liste nur noch 5 Punkte übrig sind. Tadaa: Deine wichtigesten ebensziele.

Schritt 7: Erstelle Dein Vision Board

Dieser Schritt ist so wichtig, dass ich ihm einen eigenen Artikel gewidmet habe.

Deshalb hier in Kürze.

Dein Vision Board ist eine visuelle Zusammenfassung Deiner Lebensziele in allen Deinen Lebensbereichen.

Davon hast Du 3 massive Vorteile:

  1. Schluss mit Stückwerk. Zusammenfassung aller Deiner Lebensziele, in allen wichtigen Lebensbereichen an einem Ort.
  2. Vollkommene Klarheit. Durch den Erstellungsprozess bist Du automatisch gezwungen, Dein Leben vollumfänglich zu betrachten.
  3. Tägliche Erinnerung und Motivation. Deine Lebensziele gehen nie wieder im Trubel des Alltags unter.
Tue Dir selbst einen Gefallen und erstelle Dein Vision Board noch heute. Eine komplette 3-Schritte-Anleitung für schnellste Ergebnisse findest Du in meinem Artikel: Vision Board erstellen.

Hi Matthias, wie war der Weg zu Deinen Lebenszielen?

Matthias Kirchner Portrait

Heute bin ich (meist) sehr klar darin, was ich möchte. Was ich langfristig anstrebe.

Das war nicht immer so.

Der Weg zu meinen Lebenszielen war holprig. Jahrelang quälte ich mich durch ein Studium, von dem ich schon wusste, dass es nichts mehr für mich war. Hatte aber Angst, loszulassen.

Das Gleiche galt für meine Beziehung. Sie ähnelte manchmal einem Pulverfass. Und genau deshalb hatte ich Angst, die wichtigen Fragen zu stellen.

Es hat Jahre gedauert, für mich diese Klarheit zu entwickeln.

Mein Punkt ist: Fange an. Stelle Dir die Fragen, die Du am meisten vermeidest.

  • Wie will ich leben?
  • Mit wem möchte ich eine Beziehung eingehen?
  • Sind die Menschen in meiner Umgebung wirklich die, mit denen ich meine Zeit verbringen möchte?
  • Ist die Tätigkeit, der ich täglich nachgehe es wert, meine unersetzliche Lebenszeit darin zu investieren?
  • Wo möchte ich in 5, 10, 20, 40 Jahren stehen?
  • Welcher Mann möchte ich sein, wenn ich alt bin? (Aus dem Nähkästchen: Ich finde Sean Connery ganz geil.)

Diese Fragen machten mir Angst. Denn wenn ich die Antworten darauf kenne, kann ich mich nicht mehr in meinem Unwissen verstecken. Und es stehen Veränderungen ins Haus, die mich zittern lassen.

Das Verrückte: Rückblickend hätte ich viele meiner Entscheidungen gar nicht so radikal treffen müssen. Manchmal halte ich es sogar für möglich, dass ich heute genauso glücklich wäre, hätte ich exakt die umgekehrten Entscheidungen getroffen.

Warum?

Weil ich glaube, dass mein Glücksempfinden mehr von meiner Klarheit abhängt, als von den konkreten Lebensumständen in denen ich bin.

Je klarer Du über Deine Lebensziele bist, desto mehr kannst Du Deine Umwelt ganz subtil nach Deinen Wünschen formen. Und das ganz ohne radikale Ausbrüche wie Jobwechsel, Trennung oder Weltreise.

Große und kleine Lebensziele – Beispiele und Ideen aus der Praxis

Lebensziele im Wandel der Jahre

Mit Deinem Alter ändern sich Deine Lebensziele. (Genauer gesagt mit Deinen Erfahrungen.)

In Deinen 20ern möchtest Du Dich vielleicht erst einmal ausleben. Du bist gerade von zu Hause ausgezogen und willst die Welt sehen. Party machen, Menschen kennen lernen, Dich frei fühlen und auf eigenen Beinen stehen.

Mit Mitte 20 fängst Du langsam an, Dich mit Dir selbst zu beschäftigen. Was sind Deine Pläne für die Zukunft? Wo willst Du privat und beruflich hin. Die letzten jahre bist Du nur einem vorgezeichneten Weg hinterher gelaufen, ohne Dich zu fragen, wo es für Dich hingehen soll. Vielleicht bist Du schon ein paar Jahre in einer Beziehung und Du fragst Dich auch dort, wo das eigentlich hin läuft.

Mit 30 bist Du durch Dein Studium durch und schon einige Jahre im Job. Die Beziehungen und Menschen der vergangenen Jahre sind gekommen und gegangen. Du sehnst Dich nach mehr Ruhe und Stetigkeit. Deine Beziehung ist gefestigt und so langsam kündigt sich das Thema Kinder an.

Mit 40 bist Du Vater. Deine Aufmerksamkeit gilt Deinen Kindern, Deinem Job und der materiellen und emotionalen Sicherheit, die Du Deinen Kindern und Deiner Frau bietest.

Mit 50 sind die Kinder aus dem Haus. Sie beginnen ihr Studium oder haben gerade ihre Ausbildung abgeschlossen. Was jetzt? Wo geht es für Dich hin? Deine Eltern sind nun beide tot und Abschied nehmen ist zum ersten Mal ein großes Thema für Dich. Hobbies und Freizeit nehmen für Dich wieder einen höheren Stellenwert ein. Vielleicht auch zur Ablenkung. Während Du Deine Kinder aus dem Hintergrund unterstützt versuchst Du Dich auf diesen neuen Lebensabschnitt einzustellen.

Mit 60 fängt das Leben an… Nicht für Deinen Nachbarn. Der ist vorige Woche an einem Herzinfarkt gestorben. Tod und Abschiednehmen schieben sich immer aufdringlicher in Dein Leben. Wie gehst Du damit um? Was wirst Du der Welt, Deinen Kindern, Deiner Familie hinterlassen?

Mit 70 gehörst Du zum “alten Eisen”. Wo ist die Zeit geblieben? Im Vergleich zu gleichaltrigen bist Du topfit. Und trotzdem kannst Du nicht ignorieren, dass es langsam aber sicher auf das Ende zugeht. Habe ich meine Zeit gut genutzt? Kann ich zufrieden auf mein Leben zurück blicken? Was muss ich noch klären, bevor ich gehe?

Du siehst: Die verschiedenen Lebensphasen habe alle ihre eigenen Herausforderungen und Schwerpunkte. Jedes Mal, wenn Du ein Ziel “abhakst”, kommt ein Neues hinzu.

Lebensziele erreichen – so schaffst Du’s garantiert

Je klarer das Ziel, desto klarer der Weg.

Je klarer Dein Ziel und je wichtiger es Dir ist, desto klarer der Weg, den Du gehen musst.

Schritt 1: Was ist die Alternative?

Wo wirst Du in 20 Jahren sein, wenn Du heute nicht in Aktion kommst?

Was wird das Leben für Dich bereit halten, wenn Du genau so weitermachst, wie bisher?

Male Dir dieses Szenario aus. In jedem Detail.

Wir haben oft Angst davor, in Aktion zu kommen, weil wir die Konsequenzen unserer Handlung fürchten.

Setze das in Relation zu den Konsequenzen die eintreten werden, wenn Du untätig bleibst.

Schritt 2: Mache Deinen Plan

Ein Ziel ohne ein Plan ist nur ein Wunsch

Antoine de Saint-Exupéry

Plane, wie Du Deine Ziele erreichen willst.

Nicht, um Dich sklavisch an Deinen Plan zu halten, sondern um mehr Klarheit in Dein Handeln zu bringen.

Schreibe Deine Ziele auf einen Zeitstrahl.

Wo willst Du in 6 Monaten, 12 Monaten, 5 Jahren, 10 Jahren und 20 Jahren tehen?

Dann trage Deine Lebensziele ein und beginne jedes Ziel rückwärts zu entwickeln.

Die Frage ist: Welche Meilensteine musst Du passieren, um Deine Lebensziele zu erreichen?

Wenn Du in 40 Jahren Großvater sein möchtest, musst Du irgendwann Enkel bekommen. Um Enkel zu bekommen, musst Du spätestens in 10 Jahren selbst Kinder haben. Um Kinder zu haben, brauchst Du vorher eine Partnerin und bestenfalls eine stabile Beziehung. Um Eine Partnerin zu haben musst, Du zuerst eine Frau kennen lernen. Und um eine Frau kennen zu lernen, musst Du hier und heute raus gehen und Dich ins Dating-Leben stürzen.

So wird aus einem weit entfernten Ziel ein Aktionsplan, den Du hier und heute umsetzen kannst.

Schritt 3: Stelle Dir jeden Tag diese eine Frage

Wenn Du nur EINE Sache aus diesem Artikel mit nimmst, dann lasse es diese hier sein:

Stelle Dir jeden Tag diese Frage: Was kann ich HEUTE tun, um nur ein kleines Stückchen näher zu meinem Ziel zu kommen?

Hast Du eine Antwort, setze sie exakt so um.

Schritt 4: Suche Deine Gefährten

Suche Menschen in Deiner Umgebung, die an einem ähnlichen Punkt stehen und die in eine ähnlihce Richtung wollen.

Zusammen ist der Weg unendlich viel einfacher.

Hier findest Du Gefährten:

  • Facebook Gruppen
  • Meetups in Deiner Nähe
  • Kurse an der Volkshochschule
  • (Unternehmer-)Netzwerke
  • Vereine
  • Vorträge und Veranstaltungen in Deiner Stadt
  • Persönliche Kontakte über Freundeskreis und Familie

Schritt 5: Lerne von Menschen, die weiter sind als Du

Der einfachste Weg, Deine Lebensziele zu erreichen ist, Menschen zu fragen, die bereits erreicht haben, was Du möchtest.

Wen in Deinem Umfeld bewunderst Du?

Von wem kannst Du etwas lernen?

Keine Scheu! Die meisten Menschen lieben es, von ihren Erfahrungen erzählen und sie weiter geben zu dürfen! Es ist ein riesen Kompliment!

Schritt 6: Aktion, Aktion, Aktion.

Besonders am Anfang wirst Du ziemlich planlos sein, wie Du Deine Ziele erreichen sollst.

Das ist ganz normal.

Lege einfach los. Die Klarheit kommt beim TUN!

Wer auf Klarheit wartet, wartet ewig.

Schritt 7: Verabschiede Dich von Papierzielen

Mit der Zeit wirst Du feststellen, dass Ziele, die Du vorher für unverzichtbar hieltst, an Bedeutung verlieren.

Das ist ganz normal.

Passe in diesen Fällen Deine Lebensziele an und richte Dich neu aus, anstatt Dich zu zwingen, Dinge zu verfolgen, die Dir gestern wichtig waren.

Nicht vergessen: Feiere Deine Erfolge!

Du hast einen langen Weg vor Dir.

Feiere Deine Erfolge.

Tue Dir Gutes und gönne Dir Belohnungen.

Für jeden kleinen Schritt.

Vergleiche Dich nicht mit anderen. Vergleiche Dich mit dem, der Du gestern warst. Und feiere jeden Schritt, den Du getan hast.

Lebensziele finden – Fazit

Du siehst: Hinweise auf Deine Lebensziele zu finden, ist ganz einfach. Es braucht nur etwas Zeit und einen kurzen Hauch Disziplin, um anzufangen.

Wieder hole diese Übungen immer wieder.

Besonders, wenn Du Dich etwas ‘komisch’ mit dieser Übung gefühlt hast oder nur wenige innere Bilder gesehen hast. Je mehr Übung Du hast, desto leichter und erfolgreicher wird es.

Als nächstes sollte es darum gehen, etwas mehr Struktur in Deine Gedanken zu bekommen.

Dazu schaue noch bei meinem Artikel Vision Board erstellen vorbei. Dort zeige ich Dir, wie Du Deine Lebensziele sortierst und so aufstellst, dass sie Dich täglich motivieren und vorantreiben werden.

Auch kann es nicht schaden, Dir meinen Artikel über persönliche Werte durchzulesen. Besonders wenn Du Dich oft orientierungslos fühlst, würde dieser Artikel helfen, Deinen Platz im Leben einzunehmen.

Bis dahin, alles Gute, entspann Dich und rocke Dein Leben.
Dein

Lebensziele finden - Unterschrift Matthias

Häufige Fragen und Antworten

Sind große Lebensziele besser als kleine?

Nein.
Zwar wollen Dir manche erzählen, dass Du mindestens die Welt aus den Angeln heben musst, aber davon halte ich gar nichts.

Das wichtigste ist, dass DU zufrieden mit Deinen Zielen bist .

Im Laufe der Jahre habe ich bemerkt, dass meine Ziele sich immer mehr von “großen” äußeren Dingen entfernt und immer mehr zu “kleinen” Dingen des Alltags gewandelt haben.

Überhaupt: Was ist denn das größere Ziel?

Millionär werden, oder jeden Tag Deines Lebens genießen?

Gar nicht so offensichtlich…

Andere haben größere Ziele... Muss ich mehr machen?

Nein.

Das Ziel ist mehr Lebensqualität für Dich. Egal, was andere machen.

Mache nicht den Fehler, den falschen Zielen hinterher zu rennen, nur weil Du denkst, Du “müsstest” mehr machen.

Andere haben in meinem Alter schon viel mehr erreicht. Bin ich ein Loser?

Nein.

Es macht keinen Sinn, Dich mit anderen zu vergleichen.

Dein Lebensweg, die Herausforderungen, die Du meistern musstest sind für jeden Menschen so einzigartig, dass ein Vergleich mit anderen vollkommener Unsinn ist.

Überhaupt: Auf welcher Basis willst Du Dich vergleichen? Mit dem Rockstar, der die Bühne phänomenal beherrscht, aber sich nach der Show mit Drogen zu pumpt?

Dem erfolgreichen Unternehmer, der seinen Markt beherrscht, aber seine Beziehungen zu Frau und Freunden komplett geopfert hat?

Du siehst immer nur einen kleinen Teil der Fassade anderer Menschen und weißt nie, was noch dahinter steckt.

Wenn Du Dich vergleichen willst, dann vergleiche Dich mit Deinem Ich von gestern.

Bin ich heute ein ein klein wenig besserer Mensch, nach meinen eigenen Maßstäben, als gestern?

Das ist die einzige Frage, die Du Dir in diesem Zusammenhang stellen solltest.

Ich habe meine Lebensziele verloren. Was soll ich tun?

Es ist vollkommen normal, dass Ziele sich ändern.

Vielleicht ist es an der Zeit, neue Ziele zu machen.

Es kann aber auch sein, dass Du durch Erlebnisse der Vergangenheit mutlos geworden bist.

In dem Fall solltest Du Dich mit einem Coach, Therapeuten oder Psychologen in Verbindung setzen, um unverarbeitete Emotionen und Erlebnisse zu lösen.

Vermeide es, Dich in irgendwelche Ziele zu stürzen, nur um eine innere Leere zu füllen, die Du mit der reinen Definition von Lebenszielen nicht füllen kannst.

Wie erreiche ich gemeinsame Lebensziele in der Partnerschaft?

Lebensziele in der Partnerschaft haben 3 Dimensionen.

Was sind meine Lebensziele?
Was sind ihre Lebensziele?
Was sind unsere gemeinsamen Lebensziele?

Die gemeinsamen Lebensziele lassen sich nur formulieren, wenn zuvor BEIDE Partner ihre eigenen Lebensziele kennen.

Findet unabhängig voneinander eure eigenen Lebensziele. Danach könnt ihr euch Gedanken darüber machen, was ihr zusammen erleben möchtet.

Eine Vorlage für gemeinsame Lebensziele in der Partnerschaft findest Du in meinem Artikel zum Vision Board.

Darf ich Lebensziele aufgeben?

Ja.

Lebensziele ändern sich mit der Zeit.

Wenn Du bemerkst, dass Du kein inneres “Ja” mehr zu Deinem Ziel spürst ist es Zeit, es aufzugeben.

Was, wenn ich unter meinem Potential bleibe?

Dieser Gedanke ist Bullshit.

Wenn Du genau hinschaust, ist es eine Angst nicht zu genügen, die Dich zu dieser Denkweise antreibt.

Überhaupt: Was ist denn Dein Potential?

Das, was Du Dir in Deinem Kopf zusammenträumst?
Oder das, was Du in der Realität auf die Straße bringst?

Dein Potential ist genau das, was Du realisierst.

Ich kenne meine Lebensziele, aber kann mich nicht motivieren. Was soll ich tun?

Diese Situation existiert nicht.

Wenn Du keine Motivation bei Deinen jetzigen “Lebenszielen” spürst, dann sind es nicht Deine Lebensziele.

Erinnerung: Das Wichtigste bei Deinen Lebenszielen ist, dass Du eine starke innere Verbindung spürst.

Ein unvoreingenommenes, innerliches “JA!”.

Damit kommt die Vorfreude und Motivation von alleine.

Ist das nicht der Fall, musst Du zurück gehen in die Findungsphase.

Achte darauf, das wahrzunehmen, was Du fühlst und nicht einfach Dinge zu übernehmen, weil sie gesellschaftlich anerkannt sind.

Echte Lebensziele sind Gefühlssache und haben meist wenig mit rein materiellen Dingen zu tun.

Lebensziele ohne Kinder?

Du kannst keine Kinder bekommen, oder es ist dafür zu spät?

Das ist erst einmal bitter.

Aber mit der Realität ist nicht zu diskutieren. Und daher stellst sich mehr denn je die Frage: Wie geht es weiter?

Welchen Wert kannst Du in diese Welt bringen?
Was kannst Du hinterlassen, für das andere Menschen dankbar sind und wenn es nur eine Person ist?
Was müsstest Du Tun, damit Du mit Stolz du Zufriedenheit auf Dein Leben zurück blicken kannst, auch wenn eigene Kinder kein Teil davon waren?

Das sind die Fragen, die Dich in die richtige Richtung leiten werden.

Ich habe meine Lebensziele nicht erreicht. Was nun?

Es gibt keine Garantie auf Erfolg. So bitter das auch ist.

Die Frage ist, an welchem Punkt Du nun stehst.

Ist es zu spät für Handlung?
Oder kannst Du noch etwas ändern?
Wie kannst Du Deine Ziele umformulieren, um vielleicht doch noch etwas von der Essenz, die Du suchtest zu erreichen?

Hast Du wirklich alles versucht?

Falls nicht, bist Du noch nicht am Ende.
Falls ja, hast Du alles gegeben und mehr kannst Du von Dir nicht verlangen.

Über den Autor Matthias

Hi, mein Name ist Matthias. Und ich helfe Dir, herauszufinden wer Du bist und was Du wirklich willst. Vor über 10 Jahren begann ich, meinen eigenen Lebensweg zu hinterfragen und herauszufinden, was meine Wünsche und Lebensziele sind. Wenn Du wissen willst, wie ich das geschafft habe, trage Dich hier zu meinem Newsletter ein.

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6 Kommentare
Monika sagt 13. Januar 2018

hallo, ich bin zwar kein Mann, Deinen Artikel habe ich aber trotzdem gelesen und er hat mir gefallen. Vor allem das mit dem Sterbebett.

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    Matthias sagt 20. Februar 2018

    Hi Monika,

    merci :)

    Alles Gute,
    Matthias

    Antworten
Markus sagt 8. Mai 2018

Hallo Matthias, danke für den Artikel. Ich habe meine Lebensziele lange nicht gekannt und auch nicht gesucht. Ich habe einfach das gemacht, was meine Familie von mir erwartet hat und habe geglaubt darin meine Erfüllung zu finden.
Mach weiter so….

Antworten
    Matthias sagt 25. November 2018

    Hi Markus,
    danke Dir. Viel Glück und Erfolg Dir.
    Alles Gute
    Matthias

    Antworten
Katharina sagt 28. Juli 2019

Hi, ich bin auch eine Frau und ich finde deine Artikel super ! Genau das was ich gerade brauche.. Kann ich deinen Kurs auch als Frau machen?

Danke & liebe Grüße,

Katharina

Antworten
    Matthias sagt 7. August 2019

    Hi Katharina,

    freut mich :)
    Ja, wenn Dir die Artikel helfen, wird auch der Kurs was für Dich sein.

    Grüße
    Matthias

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