Wer bin ich wirklich? Kurzer Leitfaden mit Erfolgsgarantie

Wer bin ich wirklich? Kurzer Leitfaden mit Erfolgsgarantie

Wer bin ich wirklich - Inneres Team

Du bist bedrückt und fragst Dich: “Wer bin ich wirklich?”

Dann bist Du hier genau richtig.

Denn in diesem Artikel erfährst Du alles, was Du wissen musst, um mit Sicherheit zu wissen, wer Du wirklich bist.

Wer bin ich wirklich? Teste Dich.

Wie oft stand ich früher vor dem Spiegel und fragte mich: “Wer bin ich wirklich?”

Ich fühlte mich müde, ausgelaugt und entmutigt. Alle schienen so genau zu wissen, wer sie sind. Nur ich nicht.

Als Antwort tat sich nur ein tiefes, schwarzes Loch in meinem Kopf auf.

Dieser Artikel leitet Dich in 7 klaren Schritten durch Deinen Findungsprozess.

Starte mit dem Test unterhalb und lies dann weiter.

Wer bin ich wirklich? Was Du wissen musst

Goethes geheimer Weg zur Selbstfindung

Dich macht Dich die Frage “Wer bin ich wirklich?” total verrückt?

Aus gutem Grund!

“Wer bin ich wirklich?” ist eine schlechte Frage.

Johann Wolfgang von Goethe sagte schon:

Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst Du vernünftig fragen

– Johann Wolfgang von Goethe

Und genau da liegt das Problem. “Wer bin ich wirklich?” ist viel zu ungenau, um Dir die Antworten zu geben, die Du suchst.

Was Du erfahren möchtest sind Dinge wie:

  • Welcher Typ Mensch bin ich?
  • Was sind meine Stärken?
  • Was sind meine Schwächen?
  • Welche Wünsche habe ich und wo will ich hin?
  • Wo stehe ich im Vergleich zu anderen Männern?
  • Was ist mir wichtig?
  • Was möchte ich mit meinem Leben anfangen?

Das ist es, was hinter “Wer bin ich wirklich?” steckt. Also frage entsprechend.

Wer bin ich und wenn ja wie viele? – Triff Dein inneres Team.

Hand aufs Herz. Du spürst manchmal Tausend innere Stimmen, die alle etwas anderes sagen?

Höchste Zeit, Dein “inneres Team” kennen zu lernen.

Dein inneres Team sind Deine inneren Anteile, die alle etwas anderes wollen.

Beispiel: Es ist spät. Du sitzt Abends in der Kneipe mit Deinen Freunden. Ein Teil sagt:”Ah, jetzt noch ein Bier.” Ein anderer Anteil hält dagegen: “Oh. Doch lieber nach Hause. Ich muss früh raus.”

Du hast eben zwei Mitglieder Deines inneren Teams kennen gelernt. Du könntest ihn den “Geselligen” und den “Verantwortlichen” nennen.

Wer bin ich wirklich - Inneres Team Skizze

Dein inneres Team besteht aus vielen einzelnen Anteilen. Achte mal darauf, wer sich zeigt und welche Position sie vertreten.

Kurz gesagt: Dein inneres Team sind unterschiedliche, innere Anteile, die alle etwas anderes wollen. (Das ist ganz normal). Dein Job ist es herauszufinden, wer da spricht, alle Meinungen zu sortieren und dann zu entscheiden, wie Du Dich verhalten möchtest.

Das innere Team ist ein eigenes Thema für sich. An dieser Stelle nur so viel:

Wichtig:
Um heraus zu finden wer Du wirklich bist, ist es von entscheidender Bedeutung, Dein inneres Team wahr zu nehmen.
 
 
Buchempfehlung:
Wenn Du mehr über das Thema “Inneres Team” wissen möchtest, empfehle ich Dir das Buch “Das innere Team in Aktion” von Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein kompakter, kleiner Ratgeber und kostet nur ein paar Euro. Darin lernst Du, wie Du Dein inneres Team kennen lernen kannst und so mehr Klarheit darüber erhältst, wer Du wirklich bist.

Wer bin ich und was will ich? – Der erprobte Leitfaden zur Selbstfindung (mit Erfolgsgarantie)

In diesem Absatz versorge ich Dich mit 7 Übungen, die Dir mehr Klarheit über Dich geben werden.

Dieses Video fasst den Artikel kurz zusammen.

Frage #1: Was sind Deine Stärken? Was sind Deine Schwächen?

Die Frage wer Du wirklich bist ragt auch immer nach dem, was Dich von anderen unterscheidet. Was macht Dich einzigartig?

Ein gute Startpunkt sind Deine Stärken und Schwächen.

Nimm Dein Blatt. Dann teile es in zwei Spalten. Auf die linke Seite schreibst Du Deine Stärken. Auf die rechte Seite kommt alles, mit dem Du Dich unsicher fühlst.

Empfehlung: Vielen Menschen fällt es leichter, sich selber zu kritisieren, als sich selber zu loben. Achte darauf, mindestens so viele Stärken, wie Schwächen aufzulisten.

Beispiele können sein:

  • Ich bin gut in Mathe
  • Ich kann hervorragend Kochen.
  • Ich spiele Gitarre.
  • Ich bin ein guter Zuhörer.
  • Ich kann mich gut in andere Menschen einfühlen.
  • Ich bin ehrlich.
  • Ich bin gewissenhaft.
  • Ich halte mein Wort.
  • Ich gehe gut mit mir selber um
  • Ich bin musikalisch
  • … uns so weiter.

Frage #2: Welche Werte möchte ich leben?

Welche Werte sind Dir wichtig?

Werte sind Grundeigenschaften wie Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Zielstrebigkeit und Offenheit, die Du unabhängig der einzelnen Situation leben möchtest.

Welche Werte möchtest Du in Deinem Handeln zum Ausdruck bringen?

Für eine konkrete Anleitung und eine große Liste an persönlichen Werten, lies meinen Artikel zum Thema persönliche Werte.

Frage #3: Was gibt Dir Energie, was raubt Dir Energie?

Gehe gedanklich durch Deinen Alltag. Was gibt Dir Energie?

  • Der gemütliche Kaffee am Morgen?
  • Gute Gespräche mit Freunden?
  • Sport?
  • Zeit für Dich?

Liste alles auf, was Dir Kraft und Energie gibt. Was Dir Kraft gibt ist das, was gut zu Dir passt.

Genauso das Gegenteil. Was raubt Dir Energie?

  • Menschen, die negativ über andere sprechen?
  • Dich morgens früh zu Deinem Job raus quälen?
  • Langweilige Gespräche?
  • Große Menschenmassen?
  • Eine unaufgeräumte Wohnung?

Lass Deinen Gedanken freien Lauf.

Frage #4: Was sagen andere über mich?

Wie würden Deine Freunde Dich beschreiben?

Welche Eigenschaften schreiben sie Dir zu und schätzen sie besonders an Dir?

Wenn Du möchtest, frage Deine Freunde direkt.

Überlege und schreibe auf, wie Deine besten Freunde Dich beschreiben würden.
Das Spannende ist: Unser Selbstbild stimmt oft wenig mit dem überein, wie andere uns sehen. Es ist daher extrem wertvoll, Dein Selbstbild mit Deinem Fremdbild abzugleichen. Mach Dich auf einige Überraschungen gefasst.
 

Frage #5 Was sind Deine Ängste, was sind Deine Wünsche.

Nimm Dir jeden Tag 5 Minuten.

Was wünschst Du Dir?

Was fürchtest Du?

Nach kurzer Zeit wirst Du ein viel klareres Bild davon haben, was Dich antreibt und anzieht.

Frage #6: Was am Ende wirklich zählt.

Deine Prioritäten drücken sich nicht in Deinem Denken aus, sondern in Deinem Handeln.

Manchmal weiß ich nicht mehr, was mir wirklich wichtig ist. Ich verrenne mich dann in Alltagsproblemen und es fällt mir schwer, meine eigenen Prioritäten zu erkennen.

Stelle Dir vor, Du liegst auf Deinem Sterbebett. Du weißt: “Das wars. Von hier werde ich nie wieder aufstehen.”

Blicke jetzt auf Dein Leben zurück.

  • Welche Entscheidungen erfüllen Dich mit Stolz?
  • Welche Entscheidungen bereust Du?

Blicke von Deinem Sterbebett zurück auf Dein jetziges Leben. Was würdest Du Dir selber raten?

Frage #7: Was liebst Du und was hasst Du?

Gleiches Spiel wie vorher. Zwei Spalten auf Deinem Blatt. Auf die linke Seite kommen all die Dinge, die Du liebst. Auf die rechte Seite all die Dinge, die Du nicht leiden kannst.

Frage #8: Was ist Deine Lebensvision?

Ein Mann ohne Mission ist wie ein Mann ohne Eier

– Ben Settle

Wohin willst Du in Deinem Leben unterwegs sein? Die Ziele die Du Dir setzt bestimmen, welcher Mensch Du bist.

Ich empfehle Dir: Schaffe Klarheit über den Sinn Deines Lebens!

Wenn Du richtig durchstarten willst, melde Dich zu meinem kostenlosen E-Mail Kurs an.

Für Profis: “Wer bin ich wirklich?” – So geht es jetzt weiter

Diese Fragen sind ein guter Startpunkt, der Dir viel Orientierung, Klarheit und Ruhe für Deine aktuelle Situation bringen wird.

Aber Vorsicht: Deine selbst erstellten Antworten sind nur eine Momentaufnahme. Wenn Du dauerhafte Klarheit und Zufriedenheit in Deinem Leben haben möchtest, dann lies Dir unbedingt den Rest des Artikels durch.

Wer bin ich wirklich? - Männer lachen

Die Frage ‘Wer bin ich wirklich?’ ist zu allgemein, um sie beantworten zu können. Viel zielführender sind die Fragen: Was gibt mir Energie? Was mag ich? Was macht mir Freude? Was genieße ich? Die Antworten auf diese Fragen führen Dich zu mehr Selbsterkenntnis, die Du im Alltag nutzen kannst Dein Leben erfüllender zu gestalten. (Foto: Matheus Ferrero auf Unsplash)

Heute stelle ich mir die Frage ‘Wer bin ich wirklich?’ nicht mehr. Nicht, weil ich alles über mich wissen würde. Sondern weil ich glaube, dass die Frage ‘Wer bin ich wirklich?’ im Grunde keinen Sinn ergibt. Noch mehr, sie führt mich langfristig in eine grundlegend falsche Richtung.

Hier ist der Grund, warum ich das glaube.

Wer bin ich wirklich - High Trestle Trail Bridge, unheimlich

‘Persönlichkeit’ ist eine Illusion. Sie ist das, was Du glaubst zu sein. In Wahrheit verändert sie sich jeden Tag. Meine Erfahrung ist: Folge ich nur der Frage: ‘Wer bin ich wirklich?’, verwirre und verliere ich mich mehr und mehr. Denn ich suche etwas, das so nicht existiert. (Foto: Tony Webster auf Unsplash)

Deine ‘Persönlichkeit’ ist nur eine Sammlung erlernter Verhaltensweisen

Ich glaube, das was wir “Persönlichkeit” nennen, ist im Grunde eine Sammlung erlernter Verhaltensweisen. ‘Wer’ Du heute bist, ist ein Resultat Deiner vergangenen Erfahrungen.

Es waren aktive Entscheidungen und erlebte Erfahrungen, die Dein Verhalten prägten und damit Deine ‘Persönlichkeit’ geformt haben. Dieses Formen geschieht schon Dein ganzes Leben uns setzt sich stetig fort.

Mache nicht den Fehler zu glauben, diese gewählten Verhaltensweisen seien unveränderlich. Sie ändern sich ständig. Jeden Tag. Und damit auch, wer Du “wirklich” bist.

Alles was Du ‘bist’, hast Du Dir im Laufe Deines Lebens zusammen gesucht. Warum? Weil es in dem Moment, in dem Du es gelernt hast, nützlich für Dich war.  Wer Du wirklich bist ist eine Folge Deiner Entscheidungen und deshalb nach Deinem Willen austauschbar.

Vor fünf Jahren warst Du anders, als heute Du heute bist. Und in weiteren 5 Jahren wirst Du an einer Stelle stehen, die Du Dir heute nicht einmal ausmalen kannst.

Die Frage ‘Wer bin ich wirklich?’ fokussiert sich ausschließlich auf die Vergangenheit und erwähnt mit keinem Wort die Zukunft. Und das ist das große Problem.

Es ist Deine Wahl, wer Du “wirklich” bist

Jetzt magst Du einwenden: “Ja, aber diese eine Sache, das ist so tief in mir drin, das wird sich niemals ändern!”

Ja. Das mag sein. Aber nur, wenn Du glaubst, dass es sich niemals ändern wird. Meine Erfahrung ist: Sobald Menschen den Willen zur Veränderung haben, sind Wunder möglich.

Früher dachte ich selbst: “Ich bin einfach schüchtern. Das ist so und je früher ich mich damit abfinde, desto besser. Dann werde ich wenigstens nicht mehr enttäuscht.”

Mein Glück war: Irgendwann war ich so frustriert, dass ich die Situation ums Verrecken nicht mehr aushielt. Die Vision, mein ganzes Leben einsam und alleine zu bleiben, ohne Hoffnung auf Beziehung, Nähe, Sexualität, war zu viel für mich. Deshalb entschied ich eines Tages, dass alles besser sei, als diese Schüchternheit.

Das war der Tag, an dem ich mich auf den Weg machte. Nicht, weil ich glaubte etwas verändern zu können, sondern weil ich wusste, dass ich dieses Leben, was ich führte, nicht mehr weiterleben möchte.

Und eines garantiere ich Dir: Niemand der mich heute trifft, würde noch behaupten ich sei schüchtern. Im Gegenteil: Wenn ich meine Geschichte teile, dann ernte ich nur ungläubiges Staunen. Niemand kann sich noch vorstellen, dass ich mal schüchtern war. (Und ich selbst manchmal auch nicht…)

‘Wer bin ich wirklich?’ ist immer nur eine Momentaufnahme. Es ist Deine Entscheidung, wer Du morgen sein möchtest.

Wer bin ich wirklich - Herbstlaub in einer Hand

Alles ist im Fluss. Mit jedem Atemzug veränderst Du die Moleküle Deines Körpers. Leben bedeutet Veränderung. Warum sollte Deine ‘Persönlichkeit’ konstant sein? (Foto: Jonas Jacobsson auf Unsplash)

‘Wer bin ich wirklich?’ wird zu ‘Wer will ich sein?’

Wir haben eben zwei Dinge festgestellt:

  1. Wer Du heute bist ist ein Resultat Deiner bisherigen Erfahrungen.
  2. Wer Du morgen sein wirst, ist abhängig davon, welche Entscheidungen Du heute triffst.

Wenn also alles im Fluss ist und Du die Macht hast, Dich aktiv zu formen, dann wird die Frage ‘Wer bin ich wirklich?’ irrelevant.

Viel wichtiger ist die Frage: ‘Wer will ich sein?’

Das ist, was Dir und Deinem Leben eine Richtung geben wird. Das ist, was Dir langfristig Befriedigung und Klarheit geben wird. Die Vision Deines Lebens.

Die Frage ‘Wer will ich sein?’ gibt Dir die Macht über Dein Leben zurück. Anstatt die Vergangenheit passiv zu analysieren und zu versuchen, Dich bestmöglich danach auszurichten, entscheidest Du aktiv über Deine Zukunft. Du wirst vom zurückblickenden Beifahrer zum vorwärts gerichteten Fahrer Deines Lebens.

Wie also entscheidest Du, wer Du sein willst?

Antwort: Du tust es einfach. Und dann handelst Du nach Deiner Entscheidung. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Wer bin ich wirklich? - Straße im Rückspiegel

Die Frage ‘Wer bin ich wirklich?’ schaut in die Vergangenheit und macht Dich zum passiven Beifahrer. Die Frage ‘Wer will ich sein?’ setzt Dich hingegen zurück auf den Fahrersitz. Denn jetzt kannst Du aktiv entscheiden, wohin Du mit Deinem Leben ‘fahren’ möchtest. (Foto: Jake weirick auf Unsplash)

‘Wer will ich sein?’ -Richtung, Sinn und Klarheit für Dein Leben

Mache Dir klar, was Dir wichtig ist. Für was möchtest Du einstehen und und Deine Energie einsetzen? Welche Werte sind die Deinen? Welche Ziele hast Du in Deinem Leben? Was möchtest Du erreichen, welche Menschen möchtest Du um Dich haben und auf was möchtest Du an Deinem Sterbebett zurück blicken?

Um Dich auf diesem Weg zu unterstützen, habe ich einen klaren und einfachen E-Mail Kurs entworfen.

Trage Dich jetzt unten ein.

Wenn Du mehr wissen willst, dann lese auch die anderen Artikel von mir.

Wie Du das Beste aus Selbstfindung und Selbstfindungsphasen machst.

Klarheit darüber findest was Du wirklich willst.

Wie Du Deine Lebensziele finden kannst.

Und zum Abschluss, um die Sache rund zu machen, empfehle ich Dir Dein Vision Board zu erstellen.

Aber denke immer daran: Es ist nicht wichtig, wer Du heute ‘wirklich’ bist. Aber es ist entscheidend, wer Du morgen sein möchtest.

Mach Dich ran.

Alles Gute.

Dein

Wer bin ich wirklich - Unterschrift Matthias

Über den Autor Matthias

Matthias ist ein Typ wie Du. Mal ängstlich, mal mutig. Mal faul, mal voller Tatendrang. Nachdem er jahrelang nichts gebacken bekam (keine Frau, kein Selbstbewusstsein, kein Plan im Leben), fing er 2010 an, sich mit Selbstbewusstsein zu beschäftigen. Jahre und viele Stolperfallen später, organisierte er den ersten Online-Selbstbewusstseinskongress für Männer. Auf seiner Seite lebenistleidenschaft.de hilft er Männern, die Themen zu lösen, die ihn selbst so beschäftigt haben (und immernoch tun).

Schreibe ein Kommentar

2 Kommentare
Glücksdetektiv sagt 8. Januar 2018

Ein wirklich spannendes Thema, das du da aufgreifst. Herzlichen Dank auch für die Verlinkung Matthias.

Liebe Grüße, Katharina

Antworten
    Matthias sagt 10. Januar 2018

    Hi Katharina,
    sehr gerne. :)
    Grüße
    Matthias

    Antworten
Deine Antwort hinzufügen